- Was kostet eine Hochzeit 2026?
- Laut Bridebook Wedding Report 2026 geben Paare in Deutschland im Schnitt 17.006 € aus, ohne Verlobungsring und Flitterwochen; bei 61–90 Gästen sind es 18.873 €. Mit 80 Gästen und allem, was dazugehört, kommt unser Rechner in Berlin auf 21.250 € (realistisch 18.050–24.450 €), in München auf 23.450 € und in einer Kleinstadt auf 19.050 €. Rund 40–50 % davon entfallen auf Location, Essen und Getränke.
- Was ist der größte Kostenpunkt?
- Die Feier selbst. Location, Essen und Getränke machen meist 40–50 % des Budgets aus und werden pro Gast berechnet. Zehn Gäste weniger sparen in Berlin rund 1.400 € – mehr, als die meisten Einzelposten kosten.
- Was kostet eine Hochzeit pro Gast?
- Alles zusammengerechnet landen Hochzeiten mit 80 Gästen bei rund 240–290 € pro Gast. Location, Essen und Getränke allein kosten je nach Ort 95–145 € pro Person. Bei kleinen Hochzeiten steigt der Betrag pro Gast, weil Fotograf, Outfits und Ringe gleich viel kosten.
- Decken die Geldgeschenke die Hochzeit?
- Zum Teil. Geld ist in Deutschland das häufigste Hochzeitsgeschenk, Ratgeber nennen im Schnitt 100–135 € pro Gast. Rechnet man mit dem, was Freunde üblicherweise schenken, kommen bei 80 Gästen in Berlin rund 6.800 € zusammen – etwa ein Drittel der Kosten. Der Rechner nutzt dafür dasselbe Modell wie unser Geldgeschenk-Rechner.
- Was kostet das Standesamt?
- Die standesamtliche Trauung kostet in Deutschland meist 100–300 €, am Samstag oder außerhalb der Amtsräume mehr; in Österreich meist 70–200 €. Eine freie Trauung mit Rednerin oder Redner kostet zusätzlich etwa 800–2.500 €. Im Rechner stehen für Standesamt und Trauung 500 € (Österreich: 400 €) – planst du eine freie Trauung, rechne sie extra ein.
- Was kostet eine Hochzeit in Österreich?
- Ähnlich viel wie in Deutschland. Mit 80 Gästen kommt der Rechner in Wien auf 22.400 € (realistisch 19.050–25.750 €), in Graz oder Linz auf 21.100 € und auf dem Land auf 19.350 €. Österreichische Ratgeber nennen 10.000–30.000 € für eine Hochzeit, bei 100 Gästen rund 20.000 €.
- Was ist nicht eingerechnet?
- Verlobungsring, Flitterwochen, Junggesellenabschied und Polterabend. Diese Posten gehören nicht zum Budget des Hochzeitstags und schwanken zu stark, um sie seriös zu schätzen. Plane sie separat ein, wenn du das ganze Bild willst.
- Wie viel Puffer sollte man einplanen?
- Zehn Prozent sind der übliche Puffer und stecken schon in der Schätzung. Überstunden, eine Stunde länger an der Bar, Gäste, die spät dazukommen, und die kleinen Einkäufe der letzten Woche summieren sich verlässlich auf ungefähr so viel.